Archive for October, 2010

Versicherungen, Computer und Visitenkarten

Der eine, ein gutaussehender dynamischer braungebrannter mit Goldkettchen behängter und mit dem vorletzten BMW 7er Modell vorfahrender Vertreter, scheint zwar fachlich nicht viel auf dem Kasten zu haben (erkennt Ihr daran, daß seine Ausführungen eher schwammig sind), aber er vermittelt euch ein “gutes Gefühl”. Außerdem ist seine Visitenkarte perfekt. Dann kommt der andere, fährt in einem Toyota Corolla vor, der Anzug eher Stangenware. Er erklärt euch bis ins letzte Detail alle Aspekte der angebotenen LV. Einiges wolltet ihr so genau eigentlich gar nicht wissen. Ihr wisst auf Heller und Pfennig genau was euch die LV kosten und bringen wird. Die Visitenkarte ist so lala, auf die Rückseite schreibt er euch mit dem Kulli noch seine Handynummer. Wem vertraut Ihr euer Geld lieber an? Genauso ist es mit Windows und Linux. Es gibt hier eigentlich keine *wahre* Antwort. Die einen bevorzugen das, die anderen das. Mir persönlich sind jedoch diejenigen suspekt, denen es zu gut geht. Definitiv nicht aus Neid. Sondern aus der Sorge heraus, daß da vielleicht die Marge an mir zu fett sein könnte. Bitte das zu bedenken, wenn man über eine Firma herzieht die wesentlich weniger verdient als MS.

Neuer Flatscreen zu teuer? Geldanlagehilfen.de!

Ich hab aus der letzten Aldi-Aktion vor ca. einem halben Jahr einen Medion 17-Zöller für meinen Sohn gekauft. Die technischen Daten hörten sich wahrlich nicht schlecht an: Flatscreen-Röhre, Horizontalfrequenz bis 96 kHz, 0,25er Lochmaske und das ganze zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Doch nach dem Auspacken war die Enttäuschung riesengroß! Von Flatscreen kann nun wahrlich nicht die Rede sein, da ist mein 5 Jahre alter Iiyama Visionmaster Pro doch um Welten flacher (und das, obwohl damals noch gar keine Flatscreen-Röhren hergestellt wurden). Und das mit der Horizontal- frequenz ist auch nur insoweit richtig, als der Medion-Monitor noch in der Lage ist, eine entsprechende Frequenz zu synchronisieren. Das Bild, das dabei produziert wird, will man sich aber dann doch lieber nicht antun.

Back to top